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Hawaii 2015 – Big Island

Schliesslich war es Zeit Oahu zu verlassen und ein ca. 1 stündiger Flug brachte uns zur Big Island.
Hier war unsere erste Unterkunft in der Nähe des Vulkan Parks bei Joan im Bed & Breakfast „Country Goose“ mit merkwürdigem Nachbarn. Generell ist die ganze Umgebung in Volcano etwas merkwürdig. Die Grundstücke sind großzügig und vermitteln schon das Gefühl im Ur- oder Regenwald zu sein. Doch häufig sehen die Häuser herunter gekommen aus. Bürgersteige gibt es dort keine und wenn man zu Fuss geht stößt man bei jedem zweiten Haus auf „Keep out“ und Wachhund Schilder. Häufig rennt gleich ein bellender Kampfhund an schwerer Metallkette auf einen zu.
Am ersten Tag kamen wir mit Sonnenbrand im Gepäck an und obwohl das Wetter schön war, gingen wir an diesem Tag nur noch im ThaiThai essen, eines der wenigen Restaurants in Volcano. Die Portionen sind großzügig und lecker. Abends zurück im B&B hatten wir dann noch einen kurzen Stromausfall auf unbestimmte Zeit. Joan hat uns solange mit Taschenlampen versorgt.
Am nächsten Tag hat es dann leider nur in Strömen geregnet und die Strassen in Hilo waren bereits überschwemmt. Wenigstens waren die Rainbow Falls gut mit Wasser gefüllt, aber ohne Sonne leider kein Regegnbogen in Sicht.

Am dritten Tag gaben wir die Hoffnung für gutes Wetter im Vulkanpark auf und fuhren in Richtung Westen zum Black Sand Beach. Dort haben wir unsere erste Honu ( Hawaiianisch für die grüne Wasserschildkröte) am Strand gesehen. Von der Küste aus konnte man regelmäßig zahlreiche Köpfe der Schildkröten aus dem Wasser schauen sehen.
Auf dem Rückweg waren wir dann motiviert genug trotz leichtem Regen uns die Steam Vents im Nationalpark anzusehen, die Lavatubes zu besichtigen und ein wenig entlang des Kraters zu hiken. An diesem Tag fanden wir auch heraus, dass der Park große Teile abgesperrt hatte. Damit gab es leider nicht mehr viel anzuschauen und Lava Fluss gab es leider auch keinen. Also fuhren wir nach Hilo und schauten uns den japanischen Garten an, nachdem wir bei Dominos Pizza geholt hatten.
In den großen Bäumen des japanischen Garten lebte eine kleine Katzenkolonie, die dort wohl auch gefüttert wurde.

Irgendwann war unsere doch etwas ereignislose Zeit auf der Hilo Seite vorbei und wir machten uns auf den Weg zur schönen sonnigen Kona Seite. Kailua-Kona hat eine schöne kleine Altstad, die man gut zu Fuss erkunden kann und bietet damit etwas mehr als die Hilo Seite. Außerdem ist das Wetter dort jeden Tag schön.
Vor unserem Hotel dem „Courtyard King Kamehameha’s Kona Beach Hotel“ in der kleinen ruhigen Hausbucht konnte man jeden morgen sehr gut schnorcheln und das Riff war wirklich sehr schön.
Jens hat sogar einen Spotted-eagel Ray entdeckt. Kurz vor unserem Abflug hat sich dann El Nino gebildet, der es etwas spannend gemacht hat, ob unser Flug dann auch gehen würde.

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