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Prag 2014

Am Freitag den 6.6. ging es von Heidelberg nach Prag. Auf Grund eines Unfalls dauerte die Hinfahrt 7 Stunden und wir kamen erst nach 0 Uhr in der Tschechischen Hauptstadt an. Dort mussten wir dann erstmal unser Hotel und dann einen Parkplatz finden.
Wir waren für unser Pfingstwochenende im City Club Hotel Prag untergebracht. Das Hotel ist extrem günstig und man bekommt die Leistung für die man bezahlt. Die Zimmer waren großzügig und ausreichend sauber. Leider stimmte die Beschriebung auf der Webseite nicht, dass man einen gesicherten Parkplatz für 12 Euro am Tag mieten kann. Während unseres Aufenhaltes wurde kein Parkplatz frei und eines Abends konnte ich einen Blick in die Garage erhaschen, welche lediglich 5 Stellplätze hatte. Das Frühstücksbuffet war ok, für Vegetarier gab es nur eine begrenzte Auswahl. Das Hotel lag in günstiger Laufreichweite zur Innenstadt. Wir waren im Nebengebäude untergebracht, wo die Tür leider nicht besonders gut gesichert war, aber während unseres Aufenthaltes ist glücklicherweise nichts weggekommen.

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Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg die Prager Altstadt zu besichtigen.
Zuerst sind wir zur St.-Veits-Kathedrale hinauf gewandert und haben von dort die Aussicht über Prag genossen.
Auf dem Weg kamen wir an der Absintherie vorbei [Jilská 110 00 Praha Czech Republic], wo es sogar Absinth Eis gab.

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Nach einer Essenspause haben wir den zentralen Marktplatz in der Altstadt besucht, wo wir die Astronomische Uhr und ihr Glockenspiel bewundern konnten, sowie die Teynkirche.
Wir sind über die Karlsbrücke geschlendert und an der John-Lennon-Mauer vorbeigekommen.

Wir wurden zufällig Zeugen eines lustigen Ereignis, als ein Prager Einwohner sich aus einem Fenster mit einer wagemutigen Absicherung abseilte. Offensichtlich hatte der Mann sich ausgeschlossen und seine Nachbarn halfen ihm über die Fassade zu seiner Wohnung zu gelangen bei der das Fenser offen stand (zumindest hoffe, wir, dass es kein Einbruch war). Jedoch hatte sich nach und nach eine Traube Schaulustiger unter dem Fenster gebildet, die mit angehaltenem ATem das Spektakel verfolgten. Erst als der Mann auf der anderen Seite sicher angekommen war, begann die Menge zu klatschen und zu jubeln und der überraschte „Kletterer“ verbeugte sich vor der Menge.

Auf der Hauptstraße konnte ich nicht wiederstehen Trdelnik zu probieren. Hierbei handelt es sich um eine süßen Teigring – bedeckt mit Zucker und Zimt, der frisch und warm von der Feuerstelle verkauft wird. Sehr zu empfehlen!
Neben den Geschäften auf der Karlsbrücke gibt es in der Hauptstrasse eine Schneiderei, man kann zuschauen wie Bonbons hergestellt werden und diese direkt probieren oder sich von den Marionettenspielern unterhalten lassen.
Es gibt zahlreiche Strassenkünstler und Musikgruppen, die der Stadt bei Sonnenschein ein besonderes Flair verleihen.
Am Abend sind wir mit Stativ bewaffnet zum Tanzenden Haus an der Moldau aufgebrochen. In der Nähe haben wir ein kleines Lokal gefunden, welches Asiatische Spezialitäten anbot und auch eine große Auswahl an vegetarischen Gerichten hatte (z.B. Sushi Avokado und Tofu Sushi).

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