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Santa Cruz


Nachdem wir in Sacramento so eine gute Zeit verbracht hatten sind wir weiter nach Davis, CA gefahren. Die Kleinstadt sollte laut Reiseführer eine besonders Radfahrer freundliche Studentenstadt sein.
Was ich besonders reizvoll fand, war die Beschreibung, dass alle größeren Einkaufshallen (Malls) in Davis vom Gesetz her untersagt sind und daher viele kleine lokale Geschäfte vorhanden sein sollten.
Als wir Davis erreichten stellten wir jedoch fest, dass „die Radfahrerstadt“ in den USA insgesamt 8 Fahrräder waren, die wir gesehen haben und es war einfach nix los. Also bleibt nichts anderes übrig, als noch die folgende Anekdote zu erzählen:
Davis war eine der ersten amerikanichen Städte mit Krötentunnel (Toad Tunnel). Dieser Krötentunnel machte die Stadt berühmt und sie schaffte es sogar in die Daily Show.
Der $14000 teure Tunnel wurde von den Kröten nicht benutzt und daher beleutet. Die Kröten benutzten dann zwar den Tunnel, jedoch starben sie auf Grund der Hitze, die durch die Lampen im Tunnel entstand. Desweiteren entdeckten Vögel den Ausgang des Tunnels als neues Futterparadis und frassen die armen Kröten eine nach der anderen, wie sie aus dem Tunnel herauskamen.

Wir wussten dann nicht so recht, wo wir hinfahren sollten und es ging erstmal weiter Richtung Norden. An der Küste war es jedoch zu stürmisch und wir fuhren durch San Francisco wieder Richtung Süden über die Golden Gate Bridge, die übrigens eine Mautgebühr kostet.

Wir erreichen schliesslich Santa Cruz, welches wir auf der Hinfahrt ausgelassen hatten. Das Surferparadis ist der perfekte Ort, da es nicht zu weit von San Francisco entfernt ist, aber bereits warm genug und nicht mehr so windig ist. Santa Cruz ist eine süße kleine Hippie Stadt mit interessanten Bewohnern und vielen kleinen Geschäften in der Innenstadt. Es gibt mehrere traumhafte Strände und bis auf die Motel-Preise am Wochenende „the perfect place to be“.


In Santa Cruz machen wir unszu Fuss auf den Weg das Arboretum zu finden. Dabei verlaufen wir uns etwas auf dem landwirtschaftlich genutzten Gelände der Universität. Als wir schliesslich einen belebten Campus finden, fragen wir eine Professorin nach dem Weg, die uns gleicht netterweise anbietet uns hinzufahren. Es kommen dann jedoch auf dem Weg zu ihrem Auto 4 Studenten, von denen drei bei der Professorin mitfahren wollen und wir werden von einem Anthropology Studenten mitgenommen.

Das Arboretum verfügt über einen Kolibri Pfad, wo man viele Kolibris sehen soll. Wir sehen keinen einzigen, bis wir schliesslich den Kolibri Pfad verlassen. Dann sehen wir einige und versuchen unser Glück Fotos zu schiessen. Leider sind die Biester zu schnell und wir haben kein Glück ein gutes Bild zu erwischen. Erst später lerne ich, dass man einen Blitz und viel Glück braucht, um ein gutes Foto von einem Kolibri zu erhaschen.

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