Noordwijk aan Zee

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? – oder so ähnlich dachte ich, als ich in Noordwijk das erste Mal den Strand gesehen habe. Ich glaube nach Hawaii war ich damals 18 Stunden unterwegs! Gut, es war ein Kindheitstraum, aber die Stände von Noordwijk müssen sich da echt nicht verstecken.

In Noordwijk gibt es eigentlich alles was man für den perfekten Strandurlaub braucht: Schönen Sandstrand, blaues Meer, tolles Wetter und sehr zutrauliche Möwen.

Unsere Unterkunft war diesmal ein Tiny House nur wenige Meter vom Strand entfernt. Ruhig in einer Seitenstraße gelegen hatten wir dort alles, was wir brauchten und haben die Abende auf unsere Bank vor dem Eingang genossen.

Wenn der Hunger kommt gibt es eine breite Auswahl an Restaurants – auch Vegetarier und Veganer müssen sich keine Sorgen machen.

In einer sehr schicken Umgebung Thailändisch essen kann man im
Yan
Albert Verweystraat 50
2202 NP Noordwijk, Niederlande

Wenn man auf der Suche nach einem guten Preis-Leistungsverhältnis ist kann ich MIttags oder auch Abends die Zeemeeuw empfehlen. Die veganen Vleischkroketten (Bitterballen) haben mich sehr an das Original aus meiner Kindeheit erinnert.

Strandpaviljoen “De Zeemeeuw”
Koningin Wilhelminaboulevard 108
2202 NP Noordwijk, Niederlande

Noordwijk ist umgeben von vielen sehenswerte Städten: Utrecht, Denhaag, Rotterdam und Amsterdam. Es war nicht leicht, aber wir haben uns schliesslich für Rotterdam und Amsterdam entschieden.

In Amsterdam habe ich das erste Mal seit langer Zeit sehr leckeres Okonomiyaki gegessen und wir haben den Bloemenmarkt besucht.

Überlingen am schönen Bodensee

Seit ich wieder mehr Rad fahre, wollte ich den Bodensee besuchen und eine Radtour um den Bodensee machen. Ich hatte keinen konkreten Ort im Sinn, aber auf jeden Fall wollte ich die Affen von Salem sehen und die Pfahlbauten in Uhldingen besuchen. Klasse fand ich auch immer, dass die vier Länder Deutschland, Österreich, Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein an den Bodensee grenzen.
Diesen Sommer hat es mit einem ersten Besuch auf der deutschen Seite endlich geklappt – wenn auch ohne Fahrrad!

Es hat uns nach Überlingen verschlagen, wo während unseres Aufenthaltes auch ein Töpfermarkt war. Überlingen ist eine kleine Stadt direkt am See mit einer schönen Innenstadt und Uferpromenade.

Gewohnt haben wir in einem Appartement, das wir über Airbnb gefunden haben. Die Wohnung war schön hell, sauber und leise. Der Einrichtungsstil war minimalistisch schlicht – überwiegend weiss.
Von unserem Balkon (5. Stock) konnten wir in der Ferne den See glitzern sehen und alle Einkaufsmöglichkeiten waren in der näheren Umgebung gut auch Fussläufig zu erreichen.

Überlingen – Meine Favoriten
Mein Lieblings-Cafe in Überlingen ist jetzt sicherlich das Six Sinne. In dem Cafe findet man nicht nur eine riesen Auswahl an dunkler Schokolade und Trinkschokolade, sonder man kann dort auch sehr gut einen Kakao, Kaffee oder Tee mit einem Stück Kuchen geniessen.

Six Sinne
Christophstraße 7
88662 Überlingen, Deutschland

Ebenfalls einen Besuch wert ist die Bodensee Therme in Überlingen. Weil der Südkurier für unseren Besuchstag 28 Grad vorhergesagt hat, gab es Hitzetickets, d.h. den Eintritt zum halben Preis für den ganzen Tag (11 Euro 25)!!! Man kann im See planschen und auf eine Liegewiese am See das schöne Wetter geniessen oder drinnen im 25m-Schwimmerbecken ruhig seine Bahnen ziehen. Es gibt auch zwei Rutschen, unter anderem eine Reifenrutsche! Im Wellnessbereich findet man ausserdem ein Becken, in dem man unter Wasser Musik hören kann. In der Therme kann man auch sehr gut essen, das Essen ist lecker und die Portionen großzügig.

Die Affen von Salem wollte ich unbedingt sehen. Leider waren wir am Donnerstag nicht die einzigen, die auf die Idee gekommen waren. Zum Glück gibt es einen großen Parkplatz und das Gelände ist weitläufig. Bevor es in das Freigehege der Affen geht, gibt es noch eine kurze Einweisung vom Personal und die Rucksäcke und Taschen werden kontrolliert, ob die Affen nichts stibitzen können. Drinnen bekommt man eine Hand voll Popkorn, welches man den Affen -natürlich Stück für Stück – anbieten kann, die verschiedene Sitzplätze und Bänke am Wegesrand zieren und deutlich signalisieren, ob sie Interesse an einem Popkorn haben. Letztlich sind es jedoch Wildtiere und man muss schon achtgeben und respektvollen Abstand halten.

Ebenfalls sehenswert ist der Stadtgarten in Überlingen in dem vielfältige Pflanzenarten ihr Zuhause haben. Besonders gut haben mir die Kakteen und Feigenbäume gefallen, so dass die Kurtaxe von 2 Euro pro Person und Übernachtung gut angelegt ist :D.

Die Region um den Bodensee ist bekannt für Wein & Äpfel. So sind wir einen Nachmittag zur Wallfahrtskirche Birnau gefahren und haben auf dem Weg beim Weingut Markgraf von Baden gehalten. Dort findet man eine reiche Auswahl an Weinen. Vom Kirchplatz hat man einen schönen Blick auf den See.

Weingut Markgraf von Baden
Oberhof 1
88690 Uhldingen-Mühlhofen

Äpfel haben wir uns eines Abends frisch beim Obsthof Kitt geholt, der am Ortsrand von Überlingen gelegen ist. Zum Essen & Einkaufen kann ich das Naturata – ein Biosupermarkt, aber auch Hotel und Restaurant – nur empfehlen.

Obsthof Kitt
Feigentalweg 26
88662 Überlingen

Naturata
Rengoldshauser Str. 21
88662 Überlingen am Bodensee

Baden-Baden

Von Baden-Baden habe ich schon viel gutes gehört, seitdem ich hier im Süden Deutschlands lebe und doch hat es 11 Jahre gedauert, bis ich es in die Kurstadt im Schwarzwald für einen Tagesausflug geschafft habe.

Am Eingang der Fußgängerzone fällt das Fotogeschäfft Kühn gleich ins Auge, wo man alles mögliche an Fotozubehör erwerben oder einfach nur anschauen kann. Im Schaufenster sind viele historische Fotoapparate und Videokameras ausgestellt.

Es gibt viele kleine Gassen und verzierte Gebäude zu entdecken – unter anderem das Friedrichsbad oder das Casino und die Trinkhalle sind sehr beeindruckend.
Empfehlen kann ich eine Abstecher ins „Paradis“ eine kleine etwas abgelegen Wasserkunstanlage. Sie liegt im erhöten Villenviertel von Baden-Baden und am Ende der Anlage bietet sich ein schöner Ausblick über die Altstadt.

Sehr gut indisch essen kann man im Taj Tandoori.

Taj Tandoori
Lange Str. 68,
76530 Baden-Baden

Das Namaskaar sah auch klasse aus, ist aber wesentlich kleiner und man sollte vorher reservieren, wenn man am Wochenende abends dort essen gehen will.

BerlinBerlin

An Großstädten schätze ich die Vielseitigkeit und in Berlin gibt es immer wieder einen neuen Stadtteil zu entdecken. Da ich gerne fotografiere habe ich vorher im Netz recherchiert, welcher Stadtteil denn diesmal interessant sein könnte und bin auf den orientalischen Garten gestoßen, der Teil der Gärten der Welt ist.

Doch bei meinem Berlin-Bericht fange ich erstmal morgens an:
Ein super leckeres veganes Frühstück gab es bei Veg room. Ein kleines Cafe im Wedding mit viel Auswahl, z.B. einen Pancaketurm und ein Mango-Lassi :D.
Den Mango-Lassi muss ich unbedingt noch versuchen nachzumachen.
Veg room
Triftstraße 37
13353 Berlin

Weiter ging es dann mit der Straßenbahn zu den Gärten in Marzahn. Der orientalische Garten hat mir von allen Gärten am besten gefallen. Bei schönem Wetter wirklich ein tolles Ausflugsziel für einen Tag.

Auf dem Rückweg haben Diana und ich noch einen Abstecher zum Dong Xuan Center gemacht.
Dong Xuan Center
Herzbergstraße 128-139
10365 Berlin
Plötzlich ist man nicht mehr in Berlin Lichtenberg sondern in Vietnam. Dort gibt es wirklich alles, aber vor allem Frisöre und Nagelstudios.
Nach der verbrauchten Luft in den Containern hiess es dann noch chillen in der Sonne mit einem Bierchen auf der Wiese im Volkspark Friedrichshain.

Als unsere Mägen anfingen zu knurren haben wir uns auf den Weg nach Friedrichshain-Kreuzberg zum li.ke gemacht.
li.ke : serious||thai||vegan
Grünberger Str. 69
10245 Berlin
In ungewöhnlicher Athmosphäre (Gartenmöbel???) gibt es quasi Thai Tappas mit einer großen Auswahl an veganen Gerichten.


Ich bin dann wieder nach Hause gerollt 😀
Danke Berlin für das tolle Oster Wochenende!

Klassischer Hefezopf zu Ostern

Zum Osterbrunch gehört für mich der Hefezopf einfach dazu. Die Zutatenliste habe ich mir bei Chefkoch rausgesucht. Man muss 1 1/2 Stunden einplanen, da der Teig immer wieder ruhen muss, damit er aufgeht. Am besten schmeckt der Zopf noch warm und mit Butter.

Zutaten
750 g Mehl
125 g Zucker
1 Würfel Hefe
375 ml Milch, lauwarme
100 g Butter
1 Prise Salz
2 Eier
Lauwarme Milch zum Bestreichen

Zubereitung
Für die Grundlage des Hefeteigs gibt man das Mehl in eine Schüssel.
Dann erwärme ich in einem Topf die Milch und rühre den Zucker in die lauwarme Milch, bis er sich aufgelöst hat. Anschließend brösele ich den Hefewürfel in die süße Milch.

Das Hefe-Zucker-Milch-Gemisch nun zum Mehl geben und gut kneten. Der Teig ist anfangs sehr klebrig und man muss beim Kneten etwas Geduld mitbringen oder eine Küchenmaschine verwenden. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt 15 Minuten gehen lassen und darauf achten, dass der Teig es angenehm warm hat, damit die Hefe ihre Arbeit verrichten kann.
Die Butter schmelzen oder zumindest bei Zimmertemperatur schön weich werden lassen, damit man sie gut verkneten kann.
Nach den 15 Minuten die restlichen Zutaten einarbeiten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist (ich musste noch Schrittweise Mehl hinzugeben, bis der Teig nicht mehr so klebt). Noch einmal den Teig für 45 Minuten gehen lassen (der Teig sollte sich ungefähr verdoppelt haben).
Den Teig erst halbieren und die beiden Hälften dann jeweils dritteln.
Die Teigstücke zu Stangen formen. Jede Stange mit beiden Händen und leichtem Druck rollen bis sie circa 40 cm lang sind. Schließlich gleichmäßig und locker zu einem Zopf flechten. Die beiden Zöpfe auf ein Backblech mit Backpapier legen und mit lauwarmer Milch bestreichen. Das verleiht dem Zopf beim Backen eine schöne Farbe.

Im vorgeheizten Backofen (Umluft, Ober- und Unterhitze) bei 200°C 20 Minuten backen.